Einkaufsgemeinschaft nach dem Mitmachprinzip

Die EK-UNICO agiert als ein Netzwerkunternehmen mit derzeit zwölf Universitätskliniken der Maximalversorgung. Als eine der führenden Einkaufsgemeinschaften im deutschen Gesundheitsmarkt verfügt sie über ein gemeinsames Einkaufsvolumen von ca. 1,4 Mrd. €. Ziel der EK-UNICO ist es, die Maßnahmen der Universitätskliniken im Bereich des strategischen Einkaufs zu bündeln und bestmöglich aufeinander abzustimmen. So werden Einkaufsvorteile durch Nachfragebündelung im Güter- und Dienstleistungsbereich der beteiligten Universitätskliniken sowie die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch Einkaufs- und Prozessoptimierung realisiert.

Universitätskliniken haben den gesetzlichen Auftrag der Maximalversorgung. Sie decken alle Fachdisziplinen ab und versorgen eine hohe Zahl an Patienten – mit entsprechendem Personal- und Materialaufwand. Zu ihrem Versorgungsauftrag gehören auch seltene Erkrankungen und Nischengebiete, mit denen sich andere Kliniken nicht befassen. Universitätskliniken bieten aufwendige, spezialisierte und innovative Medizin, die weit über die vertragsärztliche Standardversorgung hinausgeht. Auch im internationalen Vergleich nimmt die deutsche Universitätsmedizin eine führende Stellung ein. Gleichzeitig haben die Universitätskliniken den Auftrag der Wirtschaftlichkeit. Im Bereich der Sachkosten erfüllen sie diesen durch die Einkaufsvorteile, die sie als Mitglieder der EK-UNICO erzielen. Dass Spitzenmedizin finanzierbar bleibt – dazu leistet die EK-UNICO ihren Beitrag.

Aufgrund ihres Maximalversorgungs-, Forschungs- und Lehrauftrags haben Universitätskliniken ein besonderes Bedarfsprofil und einen hohen Qualitätsanspruch. Sie nehmen in dieser Hinsicht eine Multiplikatorenfunktion in der deutschen Versorgungslandschaft ein. Die von der EK-UNICO verhandelten Portfolios fokussieren sich auf die wichtigen medizinischen Leistungsbereiche der Universitätsmedizin.

Die EK-UNICO steigert ihre Effizienz nach dem Mitmachprinzip. Schlanke, zentrale Strukturen in der Geschäftsstelle werden mit dezentralen Kompetenzen in den Mitgliedshäusern kombiniert. Auf diese Weise wird das Knowhow der Mitgliedshäuser optimal genutzt, gleichzeitig werden Prozess- und Verwaltungskosten der Geschäftsstelle reduziert.

Alle Mitgliedshäuser sind gleichberechtigte Gesellschafter und bestimmen so den strategischen Kurs der EK-UNICO über die Gesellschafterversammlung.